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Acht Blogdesign Fehler – Und wie du sie vermeidest!

Wir alle starten irgendwo neu und machen Fehler auf unseren Webseiten. Als Werbegrafikerin achte ich besonders auf das Design einer Webseite. Vielen Nicht-Grafikern sind diese Designfehler häufig nicht sofort bewusst, deshalb habe ich für dich die häufigsten und auf den ersten Blick sichtbaren Fehler einmal kurz zusammengefasst:

1. Du hast kein Konzept

Der größte Fehler den du machen kannst, ist es keinen Plan und kein Ziel mit deinem Blog zu haben. Wenn du keinen Plan hast, wen du mit deinem Blog ansprechen ansprechen willst und wer deine Zielgruppe ist, wirst du nie jemanden so richtig erreichen. Und dieser Plan bezieht sich nicht nur auf Farben und das Design, sondern auch auf textliche Inhalte. Eventuell werde ich in einer meiner nächsten Artikel näher darauf eingehen und eine Checkliste herausbringen.

2. Du hast kein gutes Logo

Immer wieder stoße ich auf Webseiten oder Facebookseiten die kein gelungenes oder „ordentliches Logo“ im eigentlichen Sinne haben. Immer wieder denke ich: „Oh mein Gott, wie unprofessionell!“ Vielleicht bin ich als Grafikerin da etwas vorgeschädigt und penibel, aber viele Sachen fallen mir bei der Logogestaltung immer wieder sofort als No-Go auf.

Was bedeutet nun in meinen Augen ein gutes Logo?

Die drei wichtigsten Punkte auf die man bei einem Logo achten sollte sind:

  • Individualität – es spiegelt dich und deine Marke wieder
  • Skalierbarkeit – es basiert auf einer Vektorgrafik und ist somit skalierbar
  • Balance – dein Logo ist so aufgebaut, dass alle Elemte eine ausgewogenes Verhältnis zueinander haben

Es gibt noch ein paar weitere Kriterien, aber am häufigsten werden Designfehler gemacht, indem einer diese Punkte nicht beachtet wird.

Die wichtigsten Punkte die ein gutes Logo kennzeichnen sind Individualität, Skalierbarkeit & Balance. Klick um zu Tweeten

3. Du hast keine aussagekräftigen Bilder auf deinem Blog

Einen guten ersten Eindruck erreichst du nur mit einem ansprechendem Design welches genau für deine Leser passend ist. Und auf einem Blog sind das wichtigste Element um Inhalte zu transportieren nun mal Bilder und Grafiken.

Wenn dein Leser deinen Blog das erste mal liest, dann entscheidet er sich in den ersten Sekunden, ob das was ihm angeboten wird, gefällt oder nicht gefällt. Wenn du nicht so fit bist in Fotografie, dann lasse fotografieren, lerne fotografieren oder suche dir eine Bildagentur wo du Bilder für deinen Blog herunterladen kannst. Oftmals kann man auch ganze Pakete mit Fotos, wie zum Beispiel bei creativmarket.com für kleines Geld kaufen.

Bei der Verwendung von Fotos achte bitte darauf, dass du nicht irgendwelche Bilder von Google herunterlädst und damit eventuelle Nutzungsrechte verletzt.

4. Du verwendest nicht harmonisierende Farben

Wenn leuchtende Farben sehr nah nebeneinander dargestellt werden, dann kann es passieren, dass deine Augen anfangen zu flackern und der Text schwer lesbar wird. Vermeide es daher zwei leuchtende Farben in unmittelbarer Nähe zu verwenden. Versuche lieber neutrale Farben als Hintergrund zu verwenden. Alle farblichen Element die sich auf deiner Website befinden sollten gut mit einander harmonieren.

5. Mangel an Kontrast

Ähnlich wie bei der Verwendung von nicht harmonisierenden Farben führt ein Mangel an Kontrast ebenso zu Unlesbarkeit und flackernden Augen. Er entsteht wenn du zwei helle Farben nebeneinander verwendest und diese sich nicht deutlich genug von einander abgrenzen. Ein Mix aus hellen und dunklen Farben schafft Balance.

6. Du verwendest zu viele Schriften auf deinem Blog

Wie schon im vorherigen Artikel angedeutet habe, ist weniger mehr. Auch wenn es vielleicht deine kreative und verspielte Art oder deinen Charakter deutlich machen soll, versuche dich auf wenige Schriften zu konzentrieren. Verwende maximal drei unterschiedliche Schriften und verwende diese konsequent in deinen Blog-Elementen.

Ein weiterer Fehler den ich leider immer wieder und häufiger auch offline sehe ist verzerrter Text. Wenn ich so etwas sehe, dann blutet mein kleines Designerherz jedes mal aufs Neue. So etwas wirkt einfach nur unprofessionell und ist in meinen Augen ein absolutes NO-GO.

7. Deine Website hat zu wenig Weißraum

Als Weißraum wird der Platz zwischen Text, Bild oder Grafik in einem Layout bezeichnet. Er ist sichtbar zum Beispiel in Form von Abständen oder auch einfach leerer Fläche. Wenn deine Website wenig Weißraum hat, führt dass zu schnell zu Unübersichtlichkeit und Verwirrung. Der Grund ist folgender: Unsere Augen brauchen einfach eine Pause um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Soll heißen: Ein schlecht gewählter Weißraum verschlechtert die Lesbarkeit und fordert mehr Konzentration von deinem Leser.

8. Du hast keine Gliederung und keine Ordnung

Eine gute Gliederung hilft deinem Leser, den Überblick zu behalten und die wesentlichen Inhalte schneller zu erfassen.

Passe zum Beispiel deine Bilder und Fotos dem Gitter deiner Website an. Wenn deine Texte für deine Artikel eine Breite von 600 Pixel haben, so sollten auch deine Bilder ebenfalls mindestens 600 Pixel breit sein. Bei den meisten Themes ist es glücklicher weise so, dass sich die Bilder automatisch den Inhalten anpassen.

Achte auch auf Übersichtlichkeit in deiner Sidebar. Du musst nicht alle Inhalte in deine Sidebar packen. Versuche zum Beispiel weniger relevante Inhalte in deinen Footer zu verschieben. Konzentriere dich auf die wesentlichen Sachen, die für deinen Blog wichtig sind und welche Ziele du damit verfolgst. Vermeide dass sich zu viele Werbebanner in deiner Sidebar befinden, es überall blinkt und man nicht weiß wohin man zu erst schauen soll.

Um eine gutes einheitliches und strukturiertes Blogdesign zu gestalten, kannst du dir auch meine Anleitung für ein Design Konzept herunterladen. Alles was du dafür tun musst, ist es dich in meine Liste einzutragen. Den ensprechenenden Artikel zum Thema Designkonzept findest du hier.

 

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