Zu schnell vorbei

25. Oktober 2015

Zu schnell vorbei.

Dieser Gedanke überkommt mich jedes Mal wie ein Mantra im Herbst und ich frage mich, wieso es schon wieder so kalt und dunkel da draußen ist.

Wenn ich so drüber nachdenke, dann habe ich in diesem Sommer viele Sachen neu begonnen und viele Dinge ausprobiert. Was mir fehlte war ein wenig Kreativität im Alltag. Also habe ich angefangen und meine Acrylfarben zu suchen und begonnen zu malen. Ich liebe das Klecksen mit Farbe seit meiner Kindheit. Allerdings habe ich dem Malen und Zeichnen viel zu lange keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt. Früher konnte ich stundenlang an einem Bild sitzen und Malen, bis es perfekt war. Irgendwann kam aber der Zeitpunkt, wo ich es einfacher fand mit der Kamera ein Bild zu machen, anstatt stundenlang an einem Bild zu malen.

Farbspielerei

Wo wir auch schon bei dem Thema Fotografie sind. Die letzten Wochen war ich ziemlich viel mit der Kamera unterwegs. Ich habe die Bauhausuniversität in Dessau besucht, im Ferropolis – Gräfenhainichen Bagger angeschaut, mit High-Speed Fotografie Tropfen fotografiert und noch diverse andere Fotoshootings und Ausflüge gemacht.

Im Sommer habe ich als neue Serie Rosen und Pfingstrosen fotografiert. Die Idee dazu ist mir gekommen, als ich einige schöne Aufnahmen Anfang Juni bei den Dornburger Schlössern (Thüringen) gemacht habe. Meine erste Serie mit Tulpen kannst du hier sehen.

Rosen_Nicole_Nitz

Aktuell komme ich gerade von einem Fotoworkshop aus der Rhön, bei dem das linke obere Bild entstanden ist. Die Rhön beginnt quasi direkt hinter meiner Haustür, ca. 30 Minuten mit dem Auto von mir entfernt. Demnächst steht aber ein Umzug an und ich werde die Rhön verlassen. Die neue Heimat heißt dann Odenwald. Es kann also sein, dass es dann erst mal ruhiger auf meinem Blog wird.

Im Hintergrund beschäftige ich mich mit meinem neuen Portfolio und so langsam kristallisiert sich heraus, in welche Richtung es gehen soll. Auch ein paar Icons habe ich entworfen, wobei ich mir noch nicht sicher bin, wo ich diese mit einfließen lasse. Weiterhin beschäftige ich mich mit Handlettering, aber meine Versuche sind noch nicht wirklich vorzeigbar.

Nicht zuletzt habe ich diesem Blog endlich auf Vordermann gebracht und blogge regelmäßig. Das Schreiben fällt mir zwar etwas leichter als zu Beginn, dennoch tue ich mich manchmal schwer damit, mich dahinter zu klemmen.

 

Shownotes:

Das Lied zum Artikel – Zu schnell vorbei – Clueso

Du möchtest immer als erstes von neuen Blogeinträgen auf meinem Blog erfahren? Dann trage dich einfach in meinen Newsletter hier unten ein.

Free Email Updates
Lade dir dein DESIGN KONZEPT für dein BLOGDESIGN herunter und trage dich in meinen Newsletter ein!
Ich respektiere deine Privatssphäre. Du erhältst keinen Spam und ich verkaufe deine E-Mail nicht. Versprochen!

Acht Blogdesign Fehler – Und wie du sie vermeidest!

11. September 2015
Acht Blogdesign Fehler

Wir alle starten irgendwo neu und machen Fehler auf unseren Webseiten. Als Werbegrafikerin achte ich besonders auf das Design einer Webseite. Vielen Nicht-Grafikern sind diese Designfehler häufig nicht sofort bewusst, deshalb habe ich für dich die häufigsten und auf den ersten Blick sichtbaren Fehler einmal kurz zusammengefasst:

1. Du hast kein Konzept

Der größte Fehler den du machen kannst, ist es keinen Plan und kein Ziel mit deinem Blog zu haben. Wenn du keinen Plan hast, wen du mit deinem Blog ansprechen ansprechen willst und wer deine Zielgruppe ist, wirst du nie jemanden so richtig erreichen. Und dieser Plan bezieht sich nicht nur auf Farben und das Design, sondern auch auf textliche Inhalte. Eventuell werde ich in einer meiner nächsten Artikel näher darauf eingehen und eine Checkliste herausbringen.

2. Du hast kein gutes Logo

Immer wieder stoße ich auf Webseiten oder Facebookseiten die kein gelungenes oder „ordentliches Logo“ im eigentlichen Sinne haben. Immer wieder denke ich: „Oh mein Gott, wie unprofessionell!“ Vielleicht bin ich als Grafikerin da etwas vorgeschädigt und penibel, aber viele Sachen fallen mir bei der Logogestaltung immer wieder sofort als No-Go auf.

Was bedeutet nun in meinen Augen ein gutes Logo?

Die drei wichtigsten Punkte auf die man bei einem Logo achten sollte sind:

  • Individualität – es spiegelt dich und deine Marke wieder
  • Skalierbarkeit – es basiert auf einer Vektorgrafik und ist somit skalierbar
  • Balance – dein Logo ist so aufgebaut, dass alle Elemte eine ausgewogenes Verhältnis zueinander haben

Es gibt noch ein paar weitere Kriterien, aber am häufigsten werden Designfehler gemacht, indem einer diese Punkte nicht beachtet wird.

Die wichtigsten Punkte die ein gutes Logo kennzeichnen sind Individualität, Skalierbarkeit & Balance. Klick um zu Tweeten

3. Du hast keine aussagekräftigen Bilder auf deinem Blog

Einen guten ersten Eindruck erreichst du nur mit einem ansprechendem Design welches genau für deine Leser passend ist. Und auf einem Blog sind das wichtigste Element um Inhalte zu transportieren nun mal Bilder und Grafiken.

Wenn dein Leser deinen Blog das erste mal liest, dann entscheidet er sich in den ersten Sekunden, ob das was ihm angeboten wird, gefällt oder nicht gefällt. Wenn du nicht so fit bist in Fotografie, dann lasse fotografieren, lerne fotografieren oder suche dir eine Bildagentur wo du Bilder für deinen Blog herunterladen kannst. Oftmals kann man auch ganze Pakete mit Fotos, wie zum Beispiel bei creativmarket.com für kleines Geld kaufen.

Bei der Verwendung von Fotos achte bitte darauf, dass du nicht irgendwelche Bilder von Google herunterlädst und damit eventuelle Nutzungsrechte verletzt.

4. Du verwendest nicht harmonisierende Farben

Wenn leuchtende Farben sehr nah nebeneinander dargestellt werden, dann kann es passieren, dass deine Augen anfangen zu flackern und der Text schwer lesbar wird. Vermeide es daher zwei leuchtende Farben in unmittelbarer Nähe zu verwenden. Versuche lieber neutrale Farben als Hintergrund zu verwenden. Alle farblichen Element die sich auf deiner Website befinden sollten gut mit einander harmonieren.

5. Mangel an Kontrast

Ähnlich wie bei der Verwendung von nicht harmonisierenden Farben führt ein Mangel an Kontrast ebenso zu Unlesbarkeit und flackernden Augen. Er entsteht wenn du zwei helle Farben nebeneinander verwendest und diese sich nicht deutlich genug von einander abgrenzen. Ein Mix aus hellen und dunklen Farben schafft Balance.

6. Du verwendest zu viele Schriften auf deinem Blog

Wie schon im vorherigen Artikel angedeutet habe, ist weniger mehr. Auch wenn es vielleicht deine kreative und verspielte Art oder deinen Charakter deutlich machen soll, versuche dich auf wenige Schriften zu konzentrieren. Verwende maximal drei unterschiedliche Schriften und verwende diese konsequent in deinen Blog-Elementen.

Ein weiterer Fehler den ich leider immer wieder und häufiger auch offline sehe ist verzerrter Text. Wenn ich so etwas sehe, dann blutet mein kleines Designerherz jedes mal aufs Neue. So etwas wirkt einfach nur unprofessionell und ist in meinen Augen ein absolutes NO-GO.

7. Deine Website hat zu wenig Weißraum

Als Weißraum wird der Platz zwischen Text, Bild oder Grafik in einem Layout bezeichnet. Er ist sichtbar zum Beispiel in Form von Abständen oder auch einfach leerer Fläche. Wenn deine Website wenig Weißraum hat, führt dass zu schnell zu Unübersichtlichkeit und Verwirrung. Der Grund ist folgender: Unsere Augen brauchen einfach eine Pause um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Soll heißen: Ein schlecht gewählter Weißraum verschlechtert die Lesbarkeit und fordert mehr Konzentration von deinem Leser.

8. Du hast keine Gliederung und keine Ordnung

Eine gute Gliederung hilft deinem Leser, den Überblick zu behalten und die wesentlichen Inhalte schneller zu erfassen.

Passe zum Beispiel deine Bilder und Fotos dem Gitter deiner Website an. Wenn deine Texte für deine Artikel eine Breite von 600 Pixel haben, so sollten auch deine Bilder ebenfalls mindestens 600 Pixel breit sein. Bei den meisten Themes ist es glücklicher weise so, dass sich die Bilder automatisch den Inhalten anpassen.

Achte auch auf Übersichtlichkeit in deiner Sidebar. Du musst nicht alle Inhalte in deine Sidebar packen. Versuche zum Beispiel weniger relevante Inhalte in deinen Footer zu verschieben. Konzentriere dich auf die wesentlichen Sachen, die für deinen Blog wichtig sind und welche Ziele du damit verfolgst. Vermeide dass sich zu viele Werbebanner in deiner Sidebar befinden, es überall blinkt und man nicht weiß wohin man zu erst schauen soll.

Um eine gutes einheitliches und strukturiertes Blogdesign zu gestalten, kannst du dir auch meine Anleitung für ein Design Konzept herunterladen. Alles was du dafür tun musst, ist es dich in meine Liste einzutragen. Den ensprechenenden Artikel zum Thema Designkonzept findest du hier.

 

Free Email Updates
Lade dir dein DESIGN KONZEPT für dein BLOGDESIGN herunter und trage dich in meinen Newsletter ein!
Ich respektiere deine Privatssphäre. Du erhältst keinen Spam und ich verkaufe deine E-Mail nicht. Versprochen!